Hypnose in der Kindheit

Findet in der Kindererziehung eigentlich Hypnose statt?

 

In der Familie findet immer zwangsläufig Hypnose statt. Das wissen eigenartigerweise nur wenige Pädagogen, Psychologen und Psychotherapeuten, geschweige die Eltern.
Hypnose ist nämlich in der frühen Kindheit der natürliche durchgängige Bewusstseinszustand (je früher desto tiefer), der erst mit dem Schulalter nach und nach durch längere Phasen eines überwiegenden Wachbewusstseins abgelöst wird. Diese Zusammenhänge wurden bereits von Pawlow erkannt. Noch tiefer gehende hypnosefördernde Einflüsse finden über die Mutter-Kind Beziehungsebene bei Kleinstkinder statt.
Alle Erziehungseinflüsse wirken demnach in Hypnose und erreichen die tiefsten Schichten des Seelischen mit den entsprechenden körperlichen Wechselbeziehungen. Die noch offene Persönlichkeit wird in eine später nur noch schwer veränderbare Form geprägt. Die Art und die Inhalte der intensivsten Prägungsphase der Schwangerschaft und den ersten zwei bis drei Kindheitsjahren sind dem Betroffenen im Erwachsenendasein zum grössten Teil nicht mehr bewusst, da diese in relativ tiefer Hypnose ablaufende Phase weitgehend dem Vergessen unterliegt.
Im EEG kann man den Hypnose-Zustand in der frühen Kindheit messen.

Quelle: Psychotherapie in Hypnose
Werner J. Meinhold

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