Definition Hypnose – was geschieht und welche Wirkung tritt ein?

Definition Hypnose

Definition Hypnose – was ist Hypnose?

 

Mit der Hypnose – in der Medizin auch Hypnosedierung genannt – versetzen die Therapeuten Dich in eine hypnotische Trance. Dabei belegt die Definition Hypnose, dass Du in einen schlafähnlichen Zustand verfällst. Dieser öffnet aufgrund des inaktiven Bewusstseins die Empfänglichkeit für Suggestionen. Die medizinische Hypnose unterstützt unterbewusste Wünsche, beispielsweise das Abnehmen oder den Verzicht auf Zigaretten, in die Tat umzusetzen.

Was geschieht bei einer Hypnose?

Die Definition Hypnose beschreibt zwei Dinge. Einerseits handelt es sich um das Verfahren, das die hypnotische Trance herbeiführt. Andererseits bezeichnet sie den Zustand dieser Bewusstseinsveränderung. Die Hypnose stellt ein tranceähnliches Grundgefühl, geprägt von einer tiefen Entspannung, dar. Hierbei spürst Du ein Loslösen geistiger Einschränkungen der Vernunft. Dadurch rückt das Unterbewusstsein – Sigmund Freud bezeichnete es als „Es“ – in den Vordergrund. Es spiegelt verborgene Sehnsüchte, Bedürfnisse und körperliche Empfindungen wider.

Bei der Hypnose sorgen Konzentration auf die Atmung oder eine Stimme für den Dämmerzustand. Oftmals bitten Dich die Therapeuten, eine bequeme Liegeposition einzunehmen. Mit geschlossenen Augen lauschst Du der Hypnose. Dabei hilft es, an positive Erinnerungen zu denken, um die Loslösung des Bewusstseins zu beschleunigen. Konzentrierst Du Dich auf Deinen Herzschlag oder Deine Atemgeräusche, gelangst Du mit Übung in einen Zustand der Selbsthypnose. Dieser findet beispielsweise beim autogenen Training Anwendung.

Hypnose als Entspannung vor Körper und Geist

Beginnt die Hypnose, handelt es sich um die Tranceinduktion. Hierbei unterstützt der Hypnotiseur den Hypnotisanden – auch Proband genannt – beim Entspannen. Bereits nach mehreren Minuten gelangst Du auf die Weise in eine Form der Tiefenentspannung im Wachzustand. Bei der Hypnose unterscheiden sich direkte und indirekte Methoden. Beide besitzen eine Gemeinsamkeit: Sie beschäftigen das Bewusstsein mit Aufgaben, die wenig Aufmerksamkeit erfordern. Dadurch umgehen sie dessen Kritik und schalten sie Schritt für Schritt aus.

In der Folge geht die herrschende Stellung des Bewusstseins verloren. Dadurch verlierst Du Zweifel und Ängste, sodass der Therapeut direkt das Unterbewusste anspricht. Für welche Hypnosemethode er sich entscheidet, hängt von Deiner Empfänglichkeit und den äusseren Umständen ab. Fühlst Du Dich sicher, funktioniert die Hypnose. Dabei vermittelt Dir der Hypnotiseur Geborgenheit. Das geschieht mit Worten oder mit entspannender Musik. Abhängig von Deinen Vorlieben wählt er beispielsweise Klänge aus der Natur.

Zusätzlich wirkt Monotonie auf zahlreiche Probanden hypnotisierend. Darum enthalten die Suggestionen Wiederholungen oder der Therapeut wiederholt mehrmals seine Worte. Um Dich in ein entspanntes Gefühl zu versetzen, hilft ebenfalls die progressive Muskelentspannung. Hierbei bittet Dich der Hypnotiseur, aktiv Deine Muskulatur zu entkrampfen. Ein weiteres Hilfsmittel, um in Trance zu geraten, stellt das „Pacing and Leading“ dar. Hierbei gleichst Du unterbewusste Körperprozesse, beispielsweise das Blinzeln, an die Suggestion an.

Die direkte und die indirekte Tranceinduktion

Direkte Methoden der Hypnose basieren auf der Aufmerksamkeitsabsorption. Ebenfalls versucht der Therapeut, Deine Aufmerksamkeit auf einen Gegenstand oder eine Handlung zu fokussieren. Dadurch ermüden Muskulatur und Geist, sodass die Empfänglichkeit für den tranceähnlichen Zustand ansteigt. Seltener kommen bei der direkten Induktion, Berührungen oder Düfte als Hilfsmittel zum Einsatz.

Eine indirekte Methode besteht in der Blitzinduktion. Sie sorgen innerhalb von kurzen Augenblicken, oftmals Sekunden, für die Trance. Allerdings benötigen sie eine positive Erwartungshaltung des Probanden und den Überraschungseffekt. Stehst Du der Hypnose skeptisch gegenüber, funktioniert die Blitzinduktion in der Regel nicht.

Wie löst sich die hypnotische Trance auf?

Bei der Hypnose erweist sich die Auflösung der Tiefenentspannung als wesentlich. Mit der Fremdbeeinflussung stellt der Hypnotiseur den Zustand vor der Bewusstseinsänderung her. Die Definition Hypnose verweist darauf, dass die Auflösung schneller erfolgt als die Induktion. Der Organismus benötigt ausreichend Zeit für die Umstellung. Anderenfalls leidest Du nach der Hypnose an Kopfschmerzen.

 

Wikipedia liefert zur  Hypnose Definition folgendes:

Als Hypnose (altgriechisch ὕπνος hypnos ‚Schlaf‘) – medizinische Hypnose: Hypnosedierung (Hypnosedation) – werden bezeichnet:

 

• das Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance (Diese Form der Trance ist gekennzeichnet durch einen tief entspannten Wachzustand, dessen Besonderheit eine extrem eingeschränkte und auf wenige Inhalte ausgerichtete Aufmerksamkeit ist.)[1] Man spricht auch von „hypnotischer Induktion“ oder „Hypnose im engeren Sinne“.
• der Zustand der hypnotischen Trance.

 

Bei der Hypnose ging man ursprünglich davon aus, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handelt. Als Hypnotiseur bezeichnet man dabei die hypnotisierende Person, als Hypnotisand (auch: Proband, in der Hypnotherapie Patient oder Klient) die hypnotisierte Person. Dabei kann eine Person auch beide Rollen übernehmen, wobei dies als Auto- oder Selbsthypnose bezeichnet wird; in allen anderen Fällen nennt man es Fremd- oder Heterohypnose. Eine hypnotische Trance wird mittels Hypnose induziert (Induktion), der Proband befindet sich in Hypnose oder in einer hypnotischen Trance. Zur Beendigung wird die Trance aufgelöst bzw. exduziert (Exduktion), der Hypnotisand wacht auf. Wird der Proband (zum Beispiel zwecks Vertiefung der Trance) aus der Trance geholt und kurz darauf wieder zurück in Trance versetzt, so spricht man von Fraktionierung. Im Rahmen der Hypnose werden dem Probanden ggf. verbale Anweisungen, sog. Suggestionen, gegeben, die direkt auf das Unbewusste wirken sollen.
Suggestionen, die auch nach Auflösung der Hypnose noch wirksam sein sollen, werden als posthypnotische Suggestionen bezeichnet. Unter posthypnotischer Suggestion treten messbare Veränderungen der Informationsverarbeitung im Gehirn auf. In neuropsychologischen Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren konnte gezeigt werden, dass dabei die Aktivität bestimmter Gehirnareale selektiv reduziert ist.

 

 

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