Frau sitzt am Meer und blickt auf den Horizont- Hypnotische Trance im Alltag |wirkungsvolle Beeinflussung

Hypnotische Trance und Bewusstseinszustände im Alltag

Wie komme ich im Alltag in eine hypnotische Trance?

Das alltägliche Leben bietet unzählige Möglichkeiten, spontan in eine hypnotische Trance einzutauchen.

Hypnotische Trance im Alltag
Hypnotische Trancen im Alltag

Eine hypnotische Trance ist ein besonderer Zustand zwischen Schlaf und Wachheit, dieses Grenzbewusstsein können wir auf verschiedene Weise erreichen. Das können Tätigkeiten, die wir monoton und automatisiert durchführen, bei denen eine gleichmässige Bewegung von einem rhythmischen Geräusch begleitet wird und wir unsere Aufmerksamkeit nur geringfügig beanspruchen.

Wie kann eine hypnotische Trance entstehen?

Durch das monotone Geräusch eines Zuges kann man genauso in eine hypnotische Trance gelangen wie beim Tanzen, Musik hören, Malen, Laufen, Joggen, Stricken oder Autofahren. Der Starre Blick – Blick ins leere oder auf einen Gegenstand, Mantras – ständiges wiederholen eines Wortes, Metapher,  Gebete, plätschern eines Baches, Schneefall, Regen, Meeresrauschen helfen uns in einen hypnotischen Bewusstseinszustand zu gelangen.

Sie blieben als beeindruckbares kleines Kind und als Jugendlicher in hypnotischer Trance, während psychisch aufgeladener Erfahrungen in der Vergangenheit, an einem neuen Ort, der Ihre Sinne einbezog, als Sie sich zum ersten Mal verliebten und als Sie vergossen wurden in Gedanken früher heute.

Der hypnotische Trance-Zustand ist ein transformierter Bewusstseinszustand, in den wir normalerweise jeden Tag hinein- und herausfallen können. Denke daran, als Du das letzte Mal in einem Kino warst, das sich ausschließlich mit den Figuren und der Geschichte auf der Leinwand beschäftigte? Denke daran, aus dieser Trance zu erwachen, als Du auch das Theater vverlassen hast? Wie oft bist Du nach Hause gegangen oder gefahren, als Deine Gedanken anderswo waren und Du früher zu Hause warst, als Du erwartet hattest, ohne daran zu denken?

Wie Ihr seht, kommt man sehr leicht in einen Zustand einer hypnotischen Trance, manche Menschen nennen spontane Trancen „Tagträumerei

Spontane  hypnotische Trancezustände sind sehr erholsam und angenehm. Diese hypnotischen Zustände sind geeignete Möglichkeiten für Veränderungen oder andere Perspektiven. Anstelle des logischen Denkens, tritt eine anderer Wahrnehmungszustand ein, wo nicht mehr der rationalen Kontrolle unterstellt sind, sondern ungehindert wahrgenommen werden.

Religionen, Medien, Politik und Werbung nutzen gezielte Trancezustände und Reize

Hypnotische Trancen und Beweusstseinszustände im Alltag – Hier einige Bespiele aus Religion, Politik und Werbung

Traumsymbol
  • Fixierung auf Glaubenssymbole wie Kreuz und Altar, Anordnung von Strafen im Jenseits, Bindung an den Guru, Lichtspiele und Kerzen im der Kirche,, Segnungen, Orgelmusik, Gesänge
  • Fixierung auf Parteisymbole, Fahnen, Bindung an wir Gefühle in Politik, Militär, Hymnen, Trommelwirbel, Paraden, strammes Stehen, Stellungswechsel, Händeschütteln
  • Auffällige Verpackungen, Plakate, Leuchtreklamen, Identifizierung mit Idolen, Drohen mit negativen Meldungen, Werbeveranstaltungen, Erkennungsmelodien, moderne Tänze

Diese veränderte Wahrnehmung in einer Trance ermöglicht viele neue Blickwinkel, natürlich ist es in Ordnung die Techniken aus der Politik, Werbung und Medien Kritisch zu hinterfragen.

Beim bestaunen kann man ganz leicht in eine hypnotische Trance verfallen

Religion, Politik und Medien haben diese hypnotischen Zustände des öfteren nachweislich Missbraucht, das hat uns die Geschichte der Menschheit schon öfters gezeigt.

Hypnotische Trancezustände für ethisch moralisch gute Zwecke

Man kann diese hypnotischen Trancezustände  für ethisch, moralisch hoch stehende Ziele, wie auch für egoistische oder gar kriminelle Zwecke nutzen. Das ist wohl eine ethische Frage, für mich ist das ganz klar und ich möchte mit meinem Hypnose-Coaching niemals jemanden schaden.

Die wunderbaren Kräfte der Hypnose

Immer mehr Ärzte und Chirurgen nehmen bei einer Operation die Hypnose als Ergänzung zur Anästhesie zur Hilfe. Gerade bei der Narkose und Schmerzbehandlung gewinnt Hypnose auch bei Schulmedizinern verstärkt Anerkennung. Kann sie auch bei psychischen Belastungsstörungen wie Traumata, Phobien, Sucht, Depressionen oder Burnout helfen? Die Hypnose hat schon immer die Fantasie der Menschen beflügelt. Die einen sprachen Hypnotiseuren sagenhafte Kräfte der Manipulation zu, die anderen sahen in der Hypnose nichts als einen grotesken Schwindel. Fachlich ausgebildete Hypnotiseure bringen ihre Patienten heute erstaunlich schnell in einen Zustand der tiefsten mentalen Entspannung und des mentalen Abschaltens. Hypnose erzeugt einen Bewusstseinszustand, der uns die umgebende Realität komplett vergessen lässt. Hypnose war wissenschaftlich lange nicht fundiert; heute beweisen jedoch zahlreiche Studien ihre Wirksamkeit vor allem in der Anästhesie und bei der Schmerzbehandlung. In der Dokumentation kommen unter anderem die Pioniere der medizinischen Hypnoseforschung zu Wort, wie das Team der Universitätsklinik Lüttich. Hier wurden bereits 8.000 Patienten mit Hypnosedierung operiert, einer Kombination aus Hypnose und Lokalanästhesie. Doch was geschieht genau in einem hypnotisierten Gehirn? Mit Hilfe bildgebender Verfahren lässt sich die Hirnaktivität unter Hypnose bestimmen und von einfacher gedanklicher Ablenkung unterscheiden. Doch kann Hypnose wirklich leisten, was sie verspricht? Ist sie ein Wundermittel bei psychischen Belastungsstörungen wie Traumata, Phobien, Sucht, Depressionen oder Burnout? Ist jeder dafür empfänglich? Und wie weit kann man mit Hypnotherapie gehen? Dokumentation von Thierry Berrod und Pierre-François Gaudry (F 2017, 52 Min) Abonniert den Youtube-Kanal von

ARTE:  http://www.youtube.com/user/ARTEde

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